SQL Alias testen

Von | 4. Januar 2015

Jeder der eine SharePoint Farm oder auch nur einen zusätzlichen Server aufsetzt wird mit dem Anlegen eines SQL Alias konfrontiert. Die Nutzung eines SQL Alias entspricht den Best Practices an dieser Stelle. Dadurch kann später die Datenbankverbindung sehr einfach geändert werden, wenn ein anderer SQL Server genutzt werden soll. Ohne einen SQL Alias steht man sonst später ziemlich doof da und man muss sich teilweise sehr abenteuerliche Konstrukte überlegen, um den SQL Server ändern zu können.

Zum Anlegen eines SQL Alias gibt es mehrere Möglichkeiten (z.B. über cliconfg.exe oder PowerShell), die bereits auch vielfach im Internet beschrieben sind. Deshalb möchte ich auch in diesem Artikel gar nicht weiter darauf eingehen.

Allerdings kann es beim Einrichten eines SQL Alias immer zu kleinen Problemen kommen. Sei es, dass man sich einfach vertippt oder noch eine Firewall zwischen dem SharePoint und SQL Server vergessen wurde richtig zu konfigurieren. Dann kommt man ziemlich schnell an den Punkt, dass man die richtige Funktionalität vom SQL Alias validieren möchte. Eine Möglichkeit wäre, auf dem SharePoint Server das SQL Management Studio zu installieren und dort die Verbindung mit Hilfe des SQL Alias zu öffnen. Dann muss man allerdings aufpassen, dass man den SQL Alias für 32-bit und 64-bit identisch setzt, weil das SQL Management Studio den 32-bit SQL Alias nutzt und SharePoint den 64-bit SQL Alias. Zudem bin ich der Meinung, dass auf einem (SharePoint) Server nur die Softwarekomponenten installiert werden sollten, die auch wirklich benötigt werden.

Deshalb gibt es auch die Möglichkeit die Funktionalität vom SQL Alias mit der Hilfe von einer Universal Data Link (UDL) Datei zu testen. Diese Datei kann einfach erstellt werden und es ist keine zusätzliche dafür notwendig. Dazu einfach wie folgt vorgehen:

  1. Neue Datei mit der Dateiendung .udl anlegen
  2. Datei mit Doppelklick öffnen
  3. Im Reiter „Verbindung“ den SQL Alias und ggf. Credentials eintragen
  4. „Verbindung testen“ ausführen und auf das Ergebnis warten

Dadurch kann man die Verbindung zum SQL Server testen und evtl. Fehler dadurch besser eingrenzen.

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